Erfolg hat drei Buchstaben –
tun

Die Initiative Online Print e.V. (kurz: IOP) ist ein weltweit einmaliger Zusammenschluss der führenden Unternehmen der Onlineprint-Industrie in Europa zu einer unabhängigen Kommunikations- und Vernetzungsplattform. Gegründet am 18.12.2007 in Düsseldorf, auf Initiative des Branchenberaters Bernd Zipper, ist die IOP ein stetig wachsender Zusammenschluss, in dem sich Onlinedrucker, Softwarehersteller und Unternehmen aus der Zulieferindustrie regelmäßig austauschen und zu wichtigen Branchenthemen gemeinsam Stellung beziehen.

Neben Branchengrößen haben auch kleinere Unternehmen mit der IOP eine Stimme im Markt und eine Möglichkeit, mit größeren Unternehmen der Industrie zu kommunizieren oder ggf. sogar zu kooperieren.

Neben regelmäßigen Webmeetings treffen sich die Vertreter der IOP-Unternehmen zwei Mal im Jahr im Rahmen von Mitglieder-Tagungen bei einem IOP-Mitglied. Meist sind die Geschäftsführer persönlich vor Ort und tauschen sich über aktuelle Geschehnisse auf „Augenhöhe“ aus, diskutieren engagiert und lassen Zukunftsthemen auch durch externe Spezialisten beleuchten.

Ferner versteht sich die IOP als fachliche und wirtschaftliche Interessensvertretung der Onlineprint-Industrie. Mit der Durchführung von Informationsveranstaltungen, Arbeitskreisen, Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen mit anderen Verbänden sowie Konsultation von Politik und Gesellschaft stärkt die IOP die Onlineprint-Industrie.

Nach außen wird die IOP durch den Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden Bernd Zipper (zipcon consulting GmbH), sowie den beiden stellvertretenden Vorsitzenden, Roland Keppler (Onlineprinters GmbH) und Ulrich Schätzl (Elanders Print+Packaging Group) ehrenamtlich vertreten.

Die Initiative Online Print kann sich auch in „Zahlen“ sehen lassen:

Unternehmen
0
Mrd. Euro Umsatz
0
Länder
0

So erwirtschaften die 53 in der IOP organisierten Unternehmen einen Gesamtumsatz (ohne bvdm-Mitgliedsunternehmen) von über 11,2 Milliarden Euro in Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz, Liechtenstein und Benelux.

Motivation

Druck ist, selbst in digitalen Zeiten, allgegenwärtig. Verpackungen, Label, Bücher, Zeitungen, Magazine, Flyer, Dekorationsprint, Fotoprodukte und vieles mehr leben von den vielfältigen Produktionsmöglichkeiten der modernen Druckindustrie. Aber die Druckindustrie steht vor der größten Revolution seit Gutenbergs Zeiten: Der Digitalen Transformation. Dies macht sich nicht nur in einer weitgehenden Automatisierung und Digitalisierung innerhalb der Produktion bemerkbar, auch die Kundenzugänge werden zunehmend digitalisiert.

Einige Druckunternehmen haben schon vor Jahren den Schritt in die Online-Welt gewagt und sind als „Online-Drucker“ im Markt aktiv. Online-basierte Bestellprozesse für B2B und B2C, Web-to-Print, direkte Anbindung von Kunden via Cloud-Services und vieles mehr machen die Akteure der Onlineprint-Industrie so erfolgreich. Der hohe Automatisierungsgrad in der Print-Produktion, optimierte Wertschöpfungsketten zwischen Drucker und Kunden sowie hochmoderne Produktionsanlagen erschließen neue Profite und machen Online-Druck so zukunftsfähig – zum Wohle aller, die Print in ihrer Kommunikation umsetzen.

Dennoch sind einige Verfahren und Prozesse, die in anderen Industrien längst Einzug gehalten haben, im Online-Druck oft nur bedingt definiert. Grundlagen wie AGBs, standardisierte Prozesse, Gütesiegel, Datenschutzvereinbarungen, Lizenzen für die Servernutzung von Software und Schriften, etc. sind in der Onlineprint-Industrie bis dato kaum geregelt. Die Gesetzgeber in Europa haben sich dieser Themen bisher nicht angenommen – mehr noch: Onlineprint wird meist nur dann wahrgenommen, wenn Unternehmen aus diesem Bereich als Sponsor auftreten, aber als wachsender Industriezweig wird dem Onlineprint oft die Wahrnehmung der Institutionen verwehrt.

Die IOP nimmt sich in ihren Gremien diesen Themen an und entwickelt konstruktive Vorschläge zur Regelung und Standardisierung von Online-Produktions- und -Kaufprozessen für die Druck- und Medienindustrie. Die Interessen der Onlineprint-Industrie sind anders verortet als die Interessen klassischer Druckbetriebe. Die Themen der IOP sind sehr stark E-Commerce-orientiert und oft branchenübergreifend.

Als „Interessengemeinschaft zur Förderung des freien Wettbewerbs Web-to-Print e.V.“ agierte der Verein in erster Linie gegen Wettbewerbsbeschränkungen, die einige Marktteilnehmer aus Patenten für den europäischen Markt ableiteten. Nach Beilegung der Meinungsverschiedenheiten im Jahr 2010 benannte sich der Verein in „Initiative Online Print e.V.“ um. Es entstand die IOP, wie sie heute aktiv ist.

DIE ZIELE DER IOP

01

Wahrnehmung der Onlineprint-Industrie als eigenständiger Sektor in der globalen Druckindustrie

02

Wahrung, Förderung und Vertretung von fachlichen, wirtschaftlichen, politischen und sonstigen Belangen und Interessen der Onlineprint-Industrie

03

Förderung von Kommunikation und Kooperationen der Mitglieder untereinander

04

Aktive Lobbyarbeit im Sinne des Onlineprints in Richtung Medien und Öffentlichkeit

05

Faire Konfliktlösungen unter den Mitgliedsunternehmen

06

Kooperationen mit Verbänden und Medien

07

Erhebung und Veröffentlichung von Marktdaten

08

Proaktives Monitoring der Patente sowie Entwicklung von Verfahren und Standards rund um das Thema Online-Druck

09

Entwicklung von transparenten Regeln zu Datenschutz oder AGBs für den Online-Vertrieb

10

Unterstützung von branchennahen Events als Know-How-Partner (z. B. Advisory Partner des Online Print Symposiums)

01 – Selbstverständnis

Die Initiative Online Print (IOP) ist die Interessensvertretung für online- generierten Druck in Europa. Wir sind ein agiler Zusammenschluss relevanter Akteure der Onlineprint-Industrie und vereinen neben Druckbetrieben auch Softwareanbieter, Maschinenhersteller und alle, die sich mit onlinegeneriertem Druck und dessen Herstellung und Vermarktung befassen. Zu uns gehören neue wie etablierte Marktteilnehmer, kleine wie große Unternehmen, die gemeinsam durch reelle Synergien von unserem Netzwerk profitieren. Dabei stehen wir nicht im Wettbewerb zu bestehenden Verbänden, sondern ergänzen traditionelle Interessensvertretungen mit dem Schwerpunkt Onlineprint.

Wir verstehen uns als die treibende Kraft, die Netzwerkmöglichkeiten für alle Player der Branche bietet und haben uns mit der visionären Absicht gegründet, der pulsierenden Onlineprint-Industrie Freiräume für eine prosperierende Zukunft zu schaffen. Unsere Gründungsgeschichte ist zugleich unser Wegweiser: eine fortwährende Verpflichtung zur Innovation und zum kooperativen Geist im Sinne der modernen Druckproduktion.

Angesichts der zunehmenden EU-Regulierungen und eines immer stärker vernetzten Europas sehen wir zudem eine hohe Notwendigkeit, auf europäischer Ebene aktiv zu sein und unsere Arbeit als Interessenvertreter nicht auf Deutschland zu beschränken. Ein europaweites Netzwerk erweitert nicht nur den Handlungsspielraum, sondern bietet auch Marktchancen für alle Beteiligten.

Unsere Mission ist es, die Onlineprint-Industrie in Europa aktiv mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Unser Fokus liegt auf Technologie, Künstlicher Intelligenz (KI), Fortschritt und Nachhaltigkeit. Als Treiber und Informationsplattform bringen wir unseren Mitgliedern aktuelle, relevante Themen bereits während deren Entstehung nahe und tragen so zur Weiterentwicklung der Branche bei. Unsere Neugier und unsere Offenheit legen das Fundament dafür, Trends bereits früh zu erkennen und einzuordnen. Wir schaffen Räume für Innovation, Austausch und Entwicklung von nachhaltigen Strategien, die den Sektor voranbringen.

Tag für Tag arbeiten die Mitglieder der IOP daran, die Zukunft des Druckens in ihren Unternehmen aktiv mitzugestalten und Fortschritt sowie Nachhaltigkeit der Industrie zu fördern. Dabei glauben wir fest an die Symbiose von Print und digitalen Medien und kämpfen dafür, dass Print ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen Kommunikationslandschaft bleibt. Bei allem, was wir tun, stehen Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit von Print im Vordergrund, während wir dynamisch die nächste Generation von Printlösungen vorantreiben.

02 – Warum Print relevant ist

Gedruckte Produkte erzeugen nachhaltigen Eindruck – einen Eindruck, der bleibt. Was „schwarz auf weiß“ geschrieben steht – beziehungsweise gedruckt –, dem schenken Menschen Vertrauen. Gedruckte Informationen stehen zudem buchstäblich jedem Menschen zur Verfügung, auch wenn er keinen Zugang zu Internet, E-Mail oder sozialen Medien hat. Die Aufmerksamkeit für Print ist automatisch deutlich höher als für Digitales, denn sie wird nicht durch Push-Nachrichten, E-Mails oder andere Reize unterbrochen. Printmedien sind somit ein verlässlicher Begleiter in unserem Alltag, ein Medium, das auch morgen noch Bestand hat und zu dem wir stehen können. Es repräsentiert eine Form der Nachhaltigkeit, die sich in ihrer physischen Präsenz und ihrer zeitlichen Beständigkeit manifestiert.

Wo Informationsüberfluss, „Fake News“, aber auch Desinformation an der Tagesordnung sind, steht Print für Authentizität und Vertrauenswürdigkeit. Gedrucktes lädt dazu ein, innezuhalten, zu reflektieren und sich mit Inhalten ernsthaft auseinanderzusetzen, statt schnelllebig und oberflächlich Informationen zu konsumieren. Print ist ein Bollwerk gegen die Flüchtigkeit und die Unverbindlichkeit der digitalen Welt. Es fördert eine Kultur des Nachdenkens und der Verlässlichkeit – Werte, die in einer demokratischen Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind. Die Printindustrie ist nicht nur ein Wirtschaftssektor, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der demokratischen Kultur, der zur Förderung von Bildung, Kritikfähigkeit und informierten Bürgern beiträgt.

03 – Fokusthemen

Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit

Der Klimawandel beschäftigt alle Branchen. Nachhaltig zu wirtschaften ist daher die große Aufgabe unserer Zeit und weit mehr als ausschließlich Umweltschutz. Sie befähigt uns durch langfristiges Denken und Handeln sicherzustellen, dass unsere Unternehmen eine Zukunft haben. Dies schließt die Berücksichtigung ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Aspekte ein, um umweltfreundliche Praktiken zu fördern, soziale Verantwortung zu übernehmen und wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten. Nachhaltiges Agieren ermöglicht es uns allen, unsere Ziele zu erreichen, ohne die Bedürfnisse zukünftiger Generationen zu gefährden. Wir sind uns der Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft und Mitarbeitende bewusst und finden zukunftsorientierte Lösungen.

Wir setzen dabei auf die innovative Dynamik der Onlineprint-Industrie, um nachhaltige Entwicklungen zu fördern. Durch die Einführung nachhaltiger Printprodukte und zukunftsorientierter Lösungen bauen wir eine Brücke zwischen Tradition und Zukunft, wo Bewährtes auf Innovatives trifft. Dies ist nicht nur eine Frage der Verantwortung, sondern auch eine der wirtschaftlichen Vernunft: nachhaltige Lösungen stehen im Zentrum langlebiger Geschäftsmodelle. Wir unterstützen unsere Mitglieder dabei, ihren Weg zur Nachhaltigkeit zu finden, der über die reine Reduktion von Treibhausgasen hinausgeht.

Zugleich schafft die Onlineprint-Industrie Arbeitsplätze und trägt zur Vitalisierung der Wirtschaft bei. Von Designern bis hin zu Logistikexperten –der Sektor ermöglicht eine breite Palette von Berufschancen und Karrierewegen für Menschen verschiedenster Bereiche. Wir sind bestrebt, die Arbeitsbedingungen für Fachkräfte und Nachwuchs zu verbessern und ein kreatives Arbeitsumfeld zu fördern.

Individualisierung

Mass Customization bzw. Print-on-Demand bieten der Druckindustrie enorme Möglichkeiten und revolutionieren die Branche von Grund auf. Sie bringen frischen Wind in die Produktion und ermöglichen es den Unternehmen unserer Branche, auf die zunehmende Individualisierung der Gesellschaft zu reagieren, indem sie Produkte fertigt, die genau auf die speziellen Bedürfnisse und Präferenzen der Kunden zugeschnitten sind. Dieser personalisierte Ansatz fördert die Entstehung neuer Produkte; neue Designs, neue Formate und neue Materialien kommen ins Spiel.

Mass Customization ist ein Sinnbild für die aktuellen Veränderungen, ein Motor für die Entstehung neuartiger Produkte, die tiefer gehen und weiter reichen als die Standardangebote von gestern. Sie ermöglicht es uns, einen Schritt weiterzugehen und Produkte zu schaffen, die nicht nur etwas repräsentieren, sondern eine Geschichte erzählen, die einzigartig und persönlich ist. Die Welt der Druckerzeugnisse wird so zu einem weiten Feld unbegrenzter Möglichkeiten, ein Raum für Kreativität und Individualität.

Technologie und Künstliche Intelligenz

Wir sind überzeugt: Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, unsere Branche auf die nächste Entwicklungsstufe zu heben. KI ist die nächste große Disruption der Branche nach der Entstehung des Digitaldrucks. Und auch sie wird die Branche nachhaltig beeinflussen.

Denn mit KI können Prozesse vereinfacht sowie ein neues Maß an bisher unbekannter Kreativität freigesetzt werden. Sie bietet erhebliche Einsparpotenziale und kann die Qualität der Endprodukte und die Prozesseffizienz nicht nur verbessern, sondern noch viel genauer auf die Bedürfnisse der Auftraggeber anpassen. Es ist unser Ziel, unseren Mitgliedern die Chancen von KI aufzuzeigen und ein Vorreiter in dieser technologischen Revolution zu sein. KI schafft neue Märkte, neue Nachfragebereiche, aber auch neue Jobfelder. Sie hat das Zeug dazu, die Evolution der Onlineprint-Industrie massiv zu beschleunigen.

Wir sind fest davon überzeugt, dass Künstliche Intelligenz das nächste große Sprungbrett für bahnbrechende Innovationen im Onlineprint-Umfeld sein wird. Sie katapultiert die Effizienz durch beschleunigte Abläufe auf ein ganz neues Niveau.

04 – Print hat Zukunft – Onlineprint ist Zukunft

Wir laden unsere Mitglieder dazu ein, Teil unserer Vision zu werden und zusammen die Zukunft des Drucks neu zu definieren. Es ist eine Reise des gemeinsamen Lernens, des Wachstums und des Engagements für eine nachhaltigere, inklusivere und florierende Zukunft. In der IOP finden unsere Mitglieder nicht nur eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, sondern auch eine Plattform, die ihre Interessen auf dem Weg in die Zukunft der Onlineprint-Industrie vertritt.

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